Der letzte Tag unserer Deutschland-Tour 2021

Der Wecker klingelte früh bei Lars, denn er hatte sich ja mit Thomas zum SUP-Kurs verabredet. Davon ausgehend, dass Martin und Franzi bereits auf Wandertour waren, stand er auf und staunte nicht schlecht, als er Martin noch im Bett liegen sah. Nun gut, dass konnte später geklärt werden, denn Thomas wartete bereits voll motiviert vor dem CaraCore. Nach dem kurzen, aber dennoch intensiven Theorie-Teil ging es gemeinsam aufs Wasser und Thomas machte seine Sache wirklich gut. Man sah mit jeder weiteren Minute die Fortschritte und am Ende stand Thomas bereits sehr sicher auf dem Board. Auch seine Selbstrettungsübung absolvierte er souverän, so dass er am Ende die SUP Lizenz des Deutschen Stand Up Paddle Verbands (GSUPA) von Lars in Empfang nehmen konnte.
Mittlerweile waren Franzi und Martin aufgewacht und hatten bereits das Frühstück vorbereitet. Unser letztes gemeinsames Frühstück war entspannt, denn wir hatten extra viel Zeit eingeplant, um den letzten Tag ohne Stress beginnen zu können. Dieser ging nämlich direkt um 10:00 Uhr los: Das Wetter war gut und wir wurden quasi überrannt und merkten gar nicht, wie die Zeit verging. Die Überraschung aus Waging war übrigens Familie Fuß, welche wir in Waging kennen gelernt hatten und die aus der Ecke Edersee kam. Sie hatte spontan beschlossen, das letzte Urlaubswochenende mit uns am Edersee zu verbringen. Wir haben uns sehr gefreut und Wasserspass hatte alle…ob da am Ende nicht doch noch ein SUP den Besitzer wechselt…wir werden es vielleicht sehen.
Ansonsten war viel los auf dem Wasser und unsere Teichmann-Spezies Paul und Lenny testeten restlos alles und selbst Pauls Mutter konnten wir aufs Wasser bewegen. Manche Menschen brauchen einfach nur mal einen Anstoß, um glücklich zu werden. Glücklicher Weise verteilten sich die an diesem Tag weit über 200 Tester über den gesamten Zeitraum, so dass wir keinen wirklich stressigen Phasen hatten und und ausgiebig mit unseren Besuchern, Testern und Interessenten reden konnten. Viele Fragen gingen bereits in die Tiefe und man merkte, dass der Funke Wassersport bereits rüber gesprungen war. Dies sind auch für uns immer die schönsten Momente, wenn man definitiv weiss, das dieser Mensch sich demnächst öfter auf dem Wasser bewegen wird.
Nach vielen netten und interessanten Gesprächen, lustigen Momenten und wechselndem Sommerwetter ging nicht nur unser letzter Aktionstag zu Ende, sondern auch unsere dreiwöchige Tour. Nach mehreren tausend Kilometern in Wohnmobilen, Hochwasser, Strum, Blitz, Donner und Sonnenschein ging auch dieses Abenteuer langsam seinem Ende zu. Was blieb am Ende nich zu tun? Natürlich mussten wir das gesamte Material einmal grob reinigen, alle Packtaschen aus der Garage holen, alles sortieren und den jeweiligen Partnern zuordnen und letztendlich für die Rückfahrt alles sicher verstauen. Nachdem wir dies mit Teamarbeit gründlich, aber doch relativ flott erledigt hatten, blieb noch kurz Zeit, um eine Kleinigkeit zu Essen und ganz kurz unter die Dusche zu springen. Abbau, Putzen, Aufräumen und Hänger beladen ist nämlich immer ziemlich schweißtreibend.
Nachdem wir diese erledigt hatten, wurde der Hänger zum letzten Mal, wie meistens mit Unterstützung hilfsbereiter Camper, in Abfahr-Position geschoben. Noch schnell Ankuppeln, Kupplung und Ladungssicherung nochmals überprüfen und ab ging es Richtung Heimat.
Auf dem Weg nach Hause mussten wir noch ein paar Zwischenstopps einlegen. In Biedenkopf brachten wir unsere Gumotex-Boote zu Nina von Arts-Outdoor. Hier konnten wir das Material quasi auf dem Heimweg abgeben und direkt noch ein paar Eindrücke von der Tour erzählen. Danach ging es Weiter nach Köln – Faszinierend, denn die Navis unserer beiden Wohnmobile führten und trotz gleichem Ziel und gleicher Einstellung auf total unterschiedlichen Wegen dorthin – wo wir bei Gatz Kanus einen Teil des Material und unseren großen Hänger wieder auf seinem Platz positionierten. Verabschiedung bis zum nächsten Jahr. Empfangen wurden wir hier von Franzis Papa, der uns beim hochschieben des Hängers und Abbauen des Equipment tatkräftig unterstützte.
In Köln warteten auch Jan von Haiku, der seine Jimmy Lewis Boards abholte. Das Hardboard passte leider nicht in eines der Wohnmobile. Auch hier wieder ein kurzer Austausch und weiter ging es, nun mit viel leichterem Gepäck, zurück in die Heimat, nach Mönchengladbach.
Wieder am Büro angekommen wurde Jule von ihrem Vater eingesammelt, Martin und Lars parkten die Wohnmobile und gingen dann gemeinsam zu Martins Auto. Dann schnell nach Hause und ab ins Bett. Morgen muss schließlich aufgeräumt werden!

Zu guter Letzt stellen wir euch noch unsere Franzi vor:

Die Kanutin

Nachdem sie letztes Jahr aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig die Tour absagen musste, ist Franzi dieses Jahr äußerst motiviert dabei.

Da ihre ganze Familie aus dem Kanusport kommt, fährt Franzi bereits ihr ganzes Leben lang Kanu und hat mehrere Jahre Leistungssportmäßig Kanu Wildwasser Rennsport betrieben. Sie ist mehrfache Deutsche Meisterin und konnte sich bereits vor einigen Jahren für das SUP fahren begeistern. Auch hier nahm sie an einer deutschen Meisterschaft teil und konnte sich gut auf dem Podest platzieren.

Obwohl sie bereits viele Disziplinen im Kanusport ausprobiert hat, schlägt ihr Herz weiterhin für den Kanu Wildwasser Rennsport im K1 Abfahrtsboot und im Sommer, wenn es heiß ist, für das SUP und die damit verbundene Abkühlung.

Als persönliches Highlight äußert sie den Campingplatz Augstfelde, da dieser noch in voller Mannschaft ist und der morgendliche Blick auf den See wundervoll aussieht. Außerdem gefiel ihr die Tour mit dem Canadier raus auf den großen Plönersee zusammen mit Felix und Julia.

Auf Grund von langjähriger Erfahrung übernimmt Franzi das Laden des Hängers. Da dies immer sehr abenteuerlich aussieht, wird sie als Kletteraffe oder auch als Seiltänzerin bezeichnet. Das Team ist etwas frustriert, da Franzi recht häufig bei Kartenspielen gewinnt.

 

 


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