Ein Sturm kommt selten alleine

Nach einer kurzen Nacht im Campingpark Augstfelde wurden wir von den lauten Wellen auf dem Wasser überraschend geweckt, da es abends zuvor sehr ruhig auf dem Wasser war. Der Wind hatte zugenommen und es schien ein stürmischer Tag zu werden.

Erstaunlicherweise war das ganze Team bereits um halb 8 am Frühstückstisch versammelt und stürzte sich auf die frischen Brötchen, Kakao und Croissants.

Um kurz nach 9 hatten wir die ersten neugierigen Kinder am Start, welche uns tatkräftig mit Abstand unterstützten, in dem sie uns beim Packen der Informationstaschen für unsere Besucher halfen. Die stabilen Badetaschen vom Caravan Salon werden mit den Magazinen von ADAC, PinCamp, EKÜ, Kanu-Magazin, Kajak-Magazin, SUP Board Magazin, Weinsberg, dem Magalog von Siren sowie weiterem Info-Material unserer Partner und kleinen Überraschungen gefüllt und an unsere Test-Paddler und Interessierte verteilt.

Während die Kinder uns beim Packen unterstützt haben, hatte sich deren Vater ausführlich bei uns über die Aktion erkundigt.

Die junge Familie verabschiedete sich, um sich wassertaugliche Kleidung anzuziehen, welches Sie auch rechtzeitig bis 10 Uhr schafften. Obwohl es recht windig ist, hatten wir kurz nach dem Start alle Wassersportgeräte auf dem Wasser. Unsere 4 Canadier waren so sehr gefragt, dass es hier immer wieder zu langen Wartezeiten kam. Die mutigsten Besucher haben sich an den SUPs versucht! Dies erwies sich heute allerdings als recht schwierig, denn durch den ständigen Wind und stärkere Böen auf unseren Strand haben es leider nicht alle auf den See geschafft und wurden direkt wieder angespült.

In der ruhigen Mittagszeit kamen einige Familien extra zu uns, um die Canadier zu testen, da Ihnen die Wartezeit zu lang war und Sie mit der ganzen Familie fahren wollten. Im ganzen Brass haben wir völlig die Zeit vergessen und waren überrascht als die Uhr 15 zeigte. Das war ungefähr auch die Zeit als es bei uns am Strand etwas ruhiger wurde, da sich der Himmel ein wenig verdunkelte. Glücklicher Weise blieb der Nachmittag aber trocken.

Eine kleine Gruppe von Freunden lieh sich den Mohawk und wurde durch starken Wind abgetrieben, wodurch unser Helge am Nachmittag noch ein Spezialauftrag hatte, denn er musste diesen weggewehte Crew des Canadiers zurück zum Ausgangspunkt steuern. Er hatte den Platz des Steuermanns übernommen und leitete die übrigen Bootsinsassen zurück zu unserer Aktionsfläche. Bei dieser Aktion musste er sein eigenes Boot jedoch zurücklassen, weshalb er noch einmal zu Fuß loszog, um es in den heimischen Hafen zu steuern.

Zum Ende des Aktionstags zog sich Martin etwas zurück, da seine Ohrenschmerzen immer doller wurden. Alle anderen haben sich um die Aktionsfläche gekümmert, also an den SUPs die Leash am Board befestigt, vom Sand befreit und auf den Rücken gelegt so auch alle anderen Boote.

Währenddessen kümmerte sich Doris um unser Abendessen. Sie ging zum Campingplatz Restaurante „Rustikate“ um die Bestellung aufzugeben. Leider hatte Sie für uns keine freudige Rückmeldung, denn das Restaurant war bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf ihre Frage, ob Sie besser in einer oder zwei Stunden wieder kommen soll, kam vom Mitarbeiter die Information, dass alle Tische für die nächsten Stunden reserviert bzw. bereits belegt sind. Als Alternative suchten wir uns eine Pizzeria, die unsere knurrenden Mägen füllen konnte.

Nachdem Abendessen saßen wir noch alle gemütlich zusammen, wobei die junge Bagage sich in ein Wohnmobil zurückzog, um mehrere Runden Phase 10 zu spielen. Die letzte Runde wurde erst nach Mitternacht abgeschlossen. Wir kamen gerade noch rechtzeitig ins Bett, damit man morgens einigermaßen gut rauskommt.

 


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