Paddeln macht Spass – Städte-Tour in Den Haag

Es war mal wieder so weit – Zeit für eine Städtetour per SUP. Vom Wasser aus wollten wir erneut eine facettenreiche und sehenswerte Stadt entdecken. Daher grenzten wir die Suche nach einem passenden Ort ein, welcher befahrbare Grachten und kulturelle Bereicherung bietet.

Nach längerer Recherche wurden wir fündig: die Hauptstadt der Provinz Südhollands, Den

Haag. Eine Stadt voller Kultur und Sehenswürdigkeiten, die sich per SUP ideal erkunden lässt.

Zwischen schwimmenden Häusern, Motorbooten und Kanus, konnten wir auch vom SUP aus den multikulturellen Stil der Stadt erleben. Mit etwa 180 verschiedenen Nationalitäten und 11 internationalen Schulen bleibt die kulturelle Bereicherung hier nicht fern.

Im Voraus erkundigten wir uns bereits über eine passende Einstiegsstelle und Route, welche sich vor Ort direkt als passend bestätigten.

So erwies es sich als äußerst einfach uns in ideale Position zu bringen, um möglichst viele Details der Stadt zu entdecken. Vor allem um das Zentrum der Stadt herum konnten wir sehr viele interessante Details ausfindig machten.

Lediglich tiefer gelegene Brücken, Boote mit Touristen und hohe Ufer stellten vereinzelte

Hindernisse dar, welche es natürlich mit Vergnügen zu überwinden galt.

So musste man sich teils hinknien, setzen oder gar hinlegen, um unter den Brücken hindurch zu fahren. Allerdings hatte keiner von uns damit besonders Schwierigkeiten. Vielmehr stieg damit die Spannung, welche Szenerie einen als nächstes erwartete.

Nach kurzer Zeit weckten die Brücken bei unserer Gruppe auch den Ehrgeiz, diese als zusätzliches Training zu betrachten und sie so geschickt wie möglich, zu durchfahren.

Insgesamt war jedes kleine Hindernis auf der Strecke für uns leicht zu bewältigen und sollte für jeden sportlich Interessierten genauso sein.

Unsere Gruppe, gemischt aus erfahrenen Paddlern und motivierten Einsteigern, nahm sich als Aufgabe, die gepaddelte Strecke auf viele Möglichkeiten für Paddler beim Befahren zu überprüfen.

Nach ungefähr 3,5 Stunden Anreise sind wir endlich in Den Haag angekommen.

An dieser Stelle durften wir dann einmal den Unterschied zwischen normaler und ökologischer Route kennenlernen – in etwa einer Stunde Verzögerung. Dafür hatte sich mit der zusätzlichen Wartezeit auch der letzte Schauer verabschiedet und wir konnten unter überwiegend bewölktem Himmel mit dem Aufbau starten.

Die erste Herausforderung sollte es nun sein einen passenden Parkplatz zu finden, was wir jedoch nach kurzer Zeit bereits schafften. Nur etwa einen Kilometer außerhalb des Zentrums liegt ein kleines Lokal, das „Paviljoen Kobus“, direkt am Ufer. Mit großem Steg, freien Wiesen und einer kleinen Straße mit vielen Parkbuchten. Alles in sehr ruhiger Lage und ideal, um entspannt aufzubauen.

Gegen eine kleine Spende für die Parkuhr durften wir den Wagen dann auch bis abends

unbeaufsichtigt dort stehen lassen.

Nachdem wir kurz das angrenzende Lokal begutachtet hatten, legten wir sofort damit los, die Boards aufzupumpen und zum Wasser zu bringen. Der Weg war zum Glück sehr kurz, wir mussten tatsächlich nur auf die gegenüberliegende Straßenseite.

Dann noch schnell umziehen und ab aufs Wasser.

Ein weiterer Vorteil dieses Startpunkts war, dass die Uferkante an dieser Stelle nur knapp 40cm oberhalb des Wassers endete und wir somit alle leicht auf unsere Boards gelangen konnten. Auch für unseren vierbeinigen Begleiter Sam war dieser Einstieg ideal.

Los ging also unsere Tour in Richtung Innenstadt, wo wir auch schon nach weniger als 30 Minuten ankamen.

 

Bereits das erste Stück hat bei uns viele Eindrücke hinterlassen. Kurzes Wackeln beim

Durchfahren der ersten Brücken und die größer werdende Skyline der schönen Stadt raubten dabei schnell den Atem. Trotz leichtem Wind und geringer Strömung hatten wir keine Schwierigkeiten in den Grachten den Kurs zu halten und uns an den umliegenden Sehenswürdigkeiten zu orientieren.

Einmal im Zentrum angekommen haben wir beschlossen unsere Rundfahrt im Uhrzeigersinn zu bestreiten.

Zwischen all den verschiedenen Bauten, bepflanzten Ufern und romantischen Gassen war eine Menge an Leuten in der Nähe des Wassers unterwegs. Die Leute waren allzu freundlich und haben uns stets nett begrüßt. Einige waren ganz besonders begeistert und haben sogar versucht, Fotos und Videos mit uns drauf zu ergattern.

Die Atmosphäre in Den Haag haben wir alle als harmonisch und entspannt wahrgenommen. So konnte man äußerst gelassen, in ruhigem Tempo durch die Stadt paddeln und alles auf sich wirken lassen. Dies ist ein völlig anderes Gefühl in eine andere Stadt einzutauchen.

20 Museen, mehrere Kirchen, 14 Konzertsäle, 8 Theater sowie das alltägliche Leben und insgesamt die Kunst der Stadt laden dazu ein, den Blick einfach schweifen zu lassen und sich in den Details der multikulturellen Stadt zu verlieren.

Hier erfährt man hinter jeder Kurve und nach jeder neuen Brücke ein weiteres Stück der

Geschichte. Man entdeckt immer neue Stile, in Architektur sowie auch im Erscheinungsbild der Bevölkerung, Kunst und Speisen. Für jeden findet sich hier etwas Außergewöhnliches und Attraktives.

In westliche Richtung fahrend bewegten wir uns zunächst durch das „Chinatown“ am „Zuidwal“ vorbei. Hier haben uns besonders die sehr gut erhaltenen Bauten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert fasziniert, welche man besonders vom Wasser aus, in einem schönen Licht getränkt, anders wahrnimmt.

 

Nach den ersten beiden Kurven auf unserer Rundfahrt entdeckte man auch schon die ersten

interessanten Gebäude des Glaubens, zwei Kirchen, und im Anschluss internationale Schulen, zwischen Parks und hübschen Cafés.

Weiter in Richtung Norden regten vor allem die größeren Gebäude, und dementsprechend die umliegenden Infrastrukturen, zum Staunen an. Das Ganze begleitet von Bäumen auf beiden Uferseiten und Anlegestellen für Touristenboote.

Im nördlichen Teil des Zentrums angekommen gab es dann weitreichend kulturelle Stationen zu entdecken. Von Theatern über Ateliers bis hin zu Museen findet man hier wirklich alles. Auch die Regierungsgebäude und alten königlichen Bauten laden auf dieser Strecke zum Staunen ein.

Leider ist das Aussteigen auf diesem Stück im nördlichen Teil nicht überall möglich. Das Ufer liegt hier rund einen Meter über dem Wasser, allerdings gibt es ungefähr alle 50 Meter eine Leiter.

 

Auch die Restaurants in diesem Teil scheinen vielversprechend zu sein. Angehalten haben wir allerdings erst später.

Gegenüber des Hilton Hotels, bei einem auf Google Maps eingezeichneten „Boat Stop“, haben wir dann unsere Pause eingelegt. Das war hier sehr gut möglich, da das Ufer nur einen knappen halben Meter höher als das Wasser liegt. So konnten wir auch die Boards leicht aus dem Wasser heben.

Als Einkehrmöglichkeit haben wir uns dann spontan für die „Prinsenkelder Snackbar“ entschieden. Ob es nun ein Kiosk, eine Pommes-Bude oder ein Dorfladen war ist schwer zu sagen – hier hat man alles bekommen und sehr gut geschmeckt hat es dazu.

Als erster an Land war an dieser Stelle unser Vierbeiner Sam, der hier ohne Rücksicht erst einmal sein Frauchen versenkte. Nachdem wir dann alle einmal neue Energie gesammelt hatten, ging es auch schon weiter in Richtung Osten des Zentrums.

 

Vorbei an schönen Eigentumswohnungen und größeren Häusern sieht man dort auch kleinere, aber bezaubernde Ecken der Stadt, an die man sonst ohne Weiteres nicht gelangt wäre.

Weiter entlang an stattlichen Werken führt uns die Gracht nun wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt, welchen wir gestärkt auch recht schnell erreichten.

Auf den letzten Metern konnten wir noch ein letztes Mal die großartige Atmosphäre Den Haags genießen, bis es dann auch bald wieder an den Abbau ging.

Zuvor haben wir uns allerdings noch eine heiße Schokolade im Café vom Anfang genehmigt, um dann guter Dinge entspannt einzupacken und unsere ersten Ergebnisse zu sammeln.

Da uns die Möglichkeit schon länger vorschwebte und wir ohnehin noch genügend Zeit überhatten, haben wir den Tag dann in kleiner Runde am Meer beendet.

Mit 11 Kilometern Strand bietet Den Haag eine gute Gelegenheit, um etwas Seeluft zu schnuppern und die zahlreichen Surfer zu bestaunen, während man den Tag in Ruhe.

Insgesamt waren wir selbst 10,6 Kilometer unterwegs und haben knapp 4 Stunden benötigt, inklusive kurzer Pause.

Hier noch ein paar Kommentare der Teilnehmer:

Meike schreibt, Sie hat unseren Ausflug sehr genossen. Es  war entspannend für Sie und Sie freut sich auch schon darauf einen weiteren schönen Tag mit uns zu verbringen.

Jörg konnte sich auf uns verlassen. Besonders positiv aufgefallen ist ihm dass der Kurs sehr intuitiv befahrbar ist und der sich daher den Gesprächen und Sehenswürdigkeiten widmen konnte.

Von Birthe gab es auch viel positives zu hören. Sie schätzt die Tour als gelungen ein und diese Art des Sightseeing ist für Sie sehr vielseitig. Auch die Dauer und den Grad an Abwechslungen schätzt Sie als optimal ein.

Auch Carina hat die Tour gut gefallen. Die lange Anreise hatte Sie schnell vergessen und das Team war für Sie sympathisch und unkompliziert.
Eine gute Gelegenheit für Sie den Berufsstress abzuschalten und aus Ihrem Alltag auszubrechen.

Abschließend können wir sagen, dass Den Haag definitiv eine Reise wert ist, vor allem per SUP 😉

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